

Das erste Festival des Wienerischen ist Geschichte. Aber was für Geschichten am 27. und 28. Juni 2008 in literarischer, musikalischer und kulinarischer Hinsicht in Wien geschrieben wurden, finden Sie in unserem Programm-Rückblick.
Das Programmheft als PDF: echtwien_programm.pdf
Jazziges aus Wien in gewohnt cooler Manier boten Drechsler am Samstag, 28. Juni, am Ottakringer Gerstenboden (1160 Wien, Feßtgasse).
Wolfgang Kubasta ist der Mann hinter Matscho – der monatlichen Kult-Kolumne im VORMAGAZIN. Der gelernte Werber und leidenschaftlicher Ottakringer wird seine besten Geschichten zum Besten geben.
Roland Girtler, Außenseiter-Forscher und Soziologieprofessor, präsentiert sein neuestes bei Böhlau erschienenes Buch "Herrschaften wünschen zahlen" bei [echt:wien] zum ersten Mal. Thema: Die skurrile Welt der Kellnerinnen und Kellner...
Ein Wiener versucht einem Oberösterreicher das Wienerische zu erklären. In diesem unterhaltsamen Programm werden die Sprachbarrieren innerhalb Österreichs spielend und lachend überbrückt.
Robert Sedlaczek ist Autor der Bücher „Das österreichische Deutsch“, „Das kleine Handbuch der bedrohten Wörter Österreichs“ und „leet & leiwand – das Lexikon der Jugendsprache“. Er leitet das Internetprojekt „Wienerisch“ im Rahmen von www.echtwien.at.
Didi Sommer, eigentlich Dietmar Ebenhofer, sorgt für eine Mühlviertlerische Note in „Dienstag nach Vorschrift“, der monatlichen Satireshow des Theater Forums Schwechat. Er zählt zu den großen Talenten der Poetry-Slam-Szene.
Die beiden Söhne des 2003 verstorbenen Kottan-Erfinders Helmut Zenker sind selbst Autoren. Jan und Tibor werden gemeinsam einen Abend im Sinne ihres Vaters gestalten. Sehr Wienerisch, sehr skurril und natürlich mit Kottan.
Andreas Pittler liest aus seinem soeben erschienenen Krimi „Tacheles“ (Wien live Edition) – ein Roman, der uns ins Wien des Jahres 1934 führt. Viele Ausdrücke des Wienerischen kommen ja aus dem Jüdischen. Und Pittler lässt einen jüdischen Kommissar ermitteln.
Dietmar Grieser ist zwar in Deutschland geboren, lebt aber bereits seit fünf Jahrzehnten in Wien. Der derart Eingewienerte bringt Auszüge aus seinem Buch „Die guten Geister“ (Amalthea), in dem es um die Bediensteten von Künstlern wie Johann Strauß, Alma Mahler Werfel oder Felix Salten geht.
Starautor Ernst Hinterberger liest aus dem Roman, in dem zum ersten Mal ein gewisser Edmund Sackbauer auftrat, nämlich „Das Salz der Erde“ (Wien live Edition). In diesem Text ist noch alles offen – wie wird sich Mundl entwickeln? Eine Zeitreise in die frühen 60er-Jahre.