

Ich übernehme die “Patenschaft” für die zauberhafte Formulierung “auf Lepschi gehen”. Sie bedeutet: Ausgehen, Fortgehen, einen (nach dem anderen ...) heben gehen, gelegentlich sogar auf Aufriss gehen (bei mir reine Nostalgie).
Angeblich kommt das Wort Lepschi aus dem Tschechischen, wo es (sicher anders geschrieben) soviel wie “besser” heißt. Man kann also “auf Lepschi gehen” frei mit “Ich geh wohin, wo’s mir besser geht” übersetzen.
Möge dieses Herzstück des Wienerischen auch sämtliche (noch drohende) Krocha- und Zerleger-Generationen überdauern, von denen maximal das sinnentleerte Gestammel “Bam, Oida, fix” ein paar Mode-Saisonen dahin vegetieren wird, während “Lepschi” bereits stolz auf Jahrhunderte zurück blickt.